Klimafasten 2026 – 1. Woche

Woche 1: 18.2.–24.2.2026

Genug. Beschenkt.

Wovon habe ich genug? Was macht mich heute reich?

„Gott wird gelobt für seine wunderbare Schöpfung. Er sorgt für die Erde, die Meere, die Tiere und die Menschen. Alles hat seinen Platz, alles erhält Leben und Nahrung. Wir dürfen erkennen, wie reich wir beschenkt sind, und in Dankbarkeit leben für das, was immer in Fülle da ist. „Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin.“

Psalm 104

Ich brauche nur mich und meine Sinne, um die Schönheit und den Reichtum von Gottes Schöpfung wahrzunehmen. Das ist genug. Diese Achtsamkeit öffnet uns für Dankbarkeit. Wie leicht nehmen wir das Vorhandene als selbstverständlich hin – dabei ist es ein Geschenk. Wenn ich dankbar bin für das, was uns täglich begegnet, eröffnet sich mir die Grundlage für alle Fülle.

Genug – das klingt nach Stillstand, nach Begrenzung. Doch in Wahrheit lädt es uns ein, tiefer zu tauchen. Es schafft neue Perspektiven, im Vorhandenen die Fülle zu entdecken. So vieles ist uns täglich geschenkt – die Schöpfung, Gemeinschaft, ein neuer Tag. Dankbarkeit öffnet die Augen für die Schönheit im Heute. Sie macht frei von der ständigen Suche und schenkt Zufriedenheit. „Es sind nicht die Glücklichen, die dankbar sind, sondern die Dankbaren, die glücklich sind.“ (Francis Bacon, Philosoph, 17.Jh.)

IN DIESER WOCHE

  • Übe ich mich darin, immer wieder innezuhalten und wahrzunehmen – die Dinge, die ich liebe, für die ich dankbar bin.
  • Nehme ich mir Zeit, kleine Details in der Natur wahrzunehmen – wie reich wir in der Schöpfung beschenkt sind.
  • Gehe ich achtsam mit meinen Lebensmitteln um und genieße jeden Bissen. Welch ein Reichtum!

 

 

Auf unserem Ausstellungsturm finden Sie dazu interessante Medien und die Wochenthemen zum Mitnehmen.

Neue Tonies

Wir haben unsere Tonies weiter ergänzt.

Die neuen Tonies sind eingearbeitet und stehen ab sofort zur Auskeihe bereit.

Fastenzeit 2026

Genug ist genug – Wieviel ist genug?

Genug ist genug! Beim Fasten, so könnte man meinen, und besonders beim Klimafasten, geht es um Begrenzung und Beschränkung. Soviel du brauchst – aber eben nicht mehr. Genug ist genug? Im Johannesevangelium sagt Jesus: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge“ (Johannes 10,10). So hat zumindest Martin Luther übersetzt. Das klingt recht genügsam. Wörtlich übersetzt aber steht da: Das Leben in Fülle. Oder sogar: im Überfluss. Genug ist also bei Jesus nicht genug.

Im Gegenteil: Soviel du brauchst – und noch viel mehr! Das Klimafasten in diesem Jahr lädt dazu ein, gemeinsam zu entdecken, wie beides zusammenpasst. Wie ein Leben gelingen kann, das unsere natürlichen Ressourcen nicht überstrapaziert und die Erderhitzung nicht weiter beschleunigt. Und das gleichzeitig nicht eng und kleinlich ist, sondern die Fülle feiert. In den sieben Wochen der Fastenzeit richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das, wovon wir genug haben, ja, was sogar im Überfluss vorhanden ist: der Reichtum und die Schönheit der Natur, die unzähligen Sinneseindrücke, die wir jeden Tag sehen, fühlen, hören, riechen und schmecken, alle Mitmenschen, mit denen wir zur Gemeinschaft
eingeladen sind, und nicht zuletzt die 86.400 Sekunden jedes neuen Tages, die wir geschenkt bekommen.

Natürlich fragen wir auch: Was brauche ich, um Nähe zu erfahren, um meine Zeit gut zu nutzen, meine Sinne zu schärfen? Und was brauchen andere, um gut zu leben – und wie schaffen wir es, dass niemand zu kurz kommt? Den sieben Wochenthemen ist jeweils ein biblischer Text vorangestellt, der zur Auseinandersetzung mit der Fülle des Wochenthemas einlädt. Es folgen einige Gedanken dazu, Fragen für das eigene Leben und schließlich Impulse für Gruppen sowie Anregungen zur persönlichen Umsetzung.

Das Klimafasten ist eine Einladung, einem weit verbreiteten Gefühl der gesellschaftlichen Ohnmacht, aber auch der individuellen Überforderung etwas entgegenzusetzen. Gott schenkt uns genug Lebensfülle, achtsam mit Gottes Schöpfung und unseren Mitmenschen umzugehen. Zugleich ist diese gelebte Nächstenliebe auch eine Anregung für die ganze Gesellschaft, den Reichtum ihrer gefährdeten Lebensgrundlagen zu erhalten.

Jahresbericht 2025

Weiterhin gute Ausleihen im Jahre 2025  – wieder ein erfolgreiches Jahr. Damit haben wir nicht gerechnet.

39719 Ausleihen im Jahr 2025

Wir bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern für die rege Ausleihe unserer Medien.

Wie bei allen öffentlichen Büchereien fließen auch unsere Zahlen in die Statistik der Deutsche Bibliothek ein. Der Abgabetermin für die Statistik 2026 ist der 31. Januar 2026.

Euer Bücherei -Team freut sich auf ein neues Bücherei-Jahr mit Allen und weiterhin auf unzählig viele gute Gespräche und nette Begegnungen.

Klassenbesuch der 1. Klassen

In der letzten Woche besuchten uns die Kinder der 1. Klassen der Peter-Wust-Schule mit ihren Lehrerinnen.

Nach Ankunft teilten die Lehrkräfte die Klasse auf. Die eine Hälfte der Kinder ging mit in die Bücherei. Hier gab es ein Bilderbuchkino zur Büchereieinführung.

Die andere Hälfte der Kinder hat im Pfarrsaal Informationen bekommen, wo sie die Bücher passend für das erste Lesealter finden, wie diese eingearbeitet werden und wie diese eingeordnet sind. Weitere Medien wie Tiptoi-Bücher und Stifte sowie Tonies, Clever-Tonies und Book-Tonies wurden vorgestellt.

Das Programm „Antolin“ wurde erklärt. Die Kinder bekamen für ihre Arbeitsmappen ein vorbereitetes Blatt mit Bildern zu den genannten Erklärungen sowie ein Flyer unserer Bücherei.