Neue Tonies

Wir haben unsere Tonies weiter ergänzt.

Die neuen Tonies sind eingearbeitet und stehen ab sofort zur Auskeihe bereit.

Fastenzeit 2026

Genug ist genug – Wieviel ist genug?

Genug ist genug! Beim Fasten, so könnte man meinen, und besonders beim Klimafasten, geht es um Begrenzung und Beschränkung. Soviel du brauchst – aber eben nicht mehr. Genug ist genug? Im Johannesevangelium sagt Jesus: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge“ (Johannes 10,10). So hat zumindest Martin Luther übersetzt. Das klingt recht genügsam. Wörtlich übersetzt aber steht da: Das Leben in Fülle. Oder sogar: im Überfluss. Genug ist also bei Jesus nicht genug.

Im Gegenteil: Soviel du brauchst – und noch viel mehr! Das Klimafasten in diesem Jahr lädt dazu ein, gemeinsam zu entdecken, wie beides zusammenpasst. Wie ein Leben gelingen kann, das unsere natürlichen Ressourcen nicht überstrapaziert und die Erderhitzung nicht weiter beschleunigt. Und das gleichzeitig nicht eng und kleinlich ist, sondern die Fülle feiert. In den sieben Wochen der Fastenzeit richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das, wovon wir genug haben, ja, was sogar im Überfluss vorhanden ist: der Reichtum und die Schönheit der Natur, die unzähligen Sinneseindrücke, die wir jeden Tag sehen, fühlen, hören, riechen und schmecken, alle Mitmenschen, mit denen wir zur Gemeinschaft
eingeladen sind, und nicht zuletzt die 86.400 Sekunden jedes neuen Tages, die wir geschenkt bekommen.

Natürlich fragen wir auch: Was brauche ich, um Nähe zu erfahren, um meine Zeit gut zu nutzen, meine Sinne zu schärfen? Und was brauchen andere, um gut zu leben – und wie schaffen wir es, dass niemand zu kurz kommt? Den sieben Wochenthemen ist jeweils ein biblischer Text vorangestellt, der zur Auseinandersetzung mit der Fülle des Wochenthemas einlädt. Es folgen einige Gedanken dazu, Fragen für das eigene Leben und schließlich Impulse für Gruppen sowie Anregungen zur persönlichen Umsetzung.

Das Klimafasten ist eine Einladung, einem weit verbreiteten Gefühl der gesellschaftlichen Ohnmacht, aber auch der individuellen Überforderung etwas entgegenzusetzen. Gott schenkt uns genug Lebensfülle, achtsam mit Gottes Schöpfung und unseren Mitmenschen umzugehen. Zugleich ist diese gelebte Nächstenliebe auch eine Anregung für die ganze Gesellschaft, den Reichtum ihrer gefährdeten Lebensgrundlagen zu erhalten.

Jahresbericht 2025

Weiterhin gute Ausleihen im Jahre 2025  – wieder ein erfolgreiches Jahr. Damit haben wir nicht gerechnet.

39719 Ausleihen im Jahr 2025

Wir bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern für die rege Ausleihe unserer Medien.

Wie bei allen öffentlichen Büchereien fließen auch unsere Zahlen in die Statistik der Deutsche Bibliothek ein. Der Abgabetermin für die Statistik 2026 ist der 31. Januar 2026.

Euer Bücherei -Team freut sich auf ein neues Bücherei-Jahr mit Allen und weiterhin auf unzählig viele gute Gespräche und nette Begegnungen.

Klassenbesuch der 1. Klassen

In der letzten Woche besuchten uns die Kinder der 1. Klassen der Peter-Wust-Schule mit ihren Lehrerinnen.

Nach Ankunft teilten die Lehrkräfte die Klasse auf. Die eine Hälfte der Kinder ging mit in die Bücherei. Hier gab es ein Bilderbuchkino zur Büchereieinführung.

Die andere Hälfte der Kinder hat im Pfarrsaal Informationen bekommen, wo sie die Bücher passend für das erste Lesealter finden, wie diese eingearbeitet werden und wie diese eingeordnet sind. Weitere Medien wie Tiptoi-Bücher und Stifte sowie Tonies, Clever-Tonies und Book-Tonies wurden vorgestellt.

Das Programm „Antolin“ wurde erklärt. Die Kinder bekamen für ihre Arbeitsmappen ein vorbereitetes Blatt mit Bildern zu den genannten Erklärungen sowie ein Flyer unserer Bücherei.

 

Nachlese – Und dann machen wir’s uns gemütlich

Verschiedene Bilderbuchkinos standen auf dem Programm des Treffens von Groß und Klein im Gemeindezentrum St. Anna. In den gemütlich hergerichteten Räumlichkeiten verfolgten über 80 jüngere und ältere Besucher gebannt die Veranstaltung in Kooperation mit dem Familienzentrum Maria Aparecida, die bereits ins 12. Jahr geht.

Für die großen und kleine Gäste gab es ein reichliches Angebot. Sie konnten aussuchen, was sie am liebsten hören und sehen wollten: 

Bilderbuchkino für die Jüngsten: Hier gab es um die Heule Eule. Für die Kinder ab 3 Jahren standen die Geschichten vom Lars, dem kleinen Eisbären an. Hermann-Josef hatte sich gut auf den Nordpol vorbereitet. 

In die Welt der Märchen lud Doris Uhrhan in den märchenhaft vorbereiten Pfarrsaal ein. Lisa Wierichs stellte über Onilo.de verschiedene animierte Geschichten der Olchis vor.

Mit einer Tasse Kaffee oder Wasser und mit leckeren Keksen sowie Salzgebäck stärkten sich alle zwischen den einzelnen Lesebeiträgen. Hier tauschten sich die Besucher über das Geschehene aus. Viele nutzten die Pausen um einen Blick in die Bücherei St. Anna zu machen. Es wurde ausgiebig geschaut und auch vorgelesen. Es bestand auch die Möglichkeit zur Ausleihe.

Nach 3 Durchgängen ging der Nachmittag gegen 17:00 Uhr zu Ende. Eine Wiederholung eines Lesenachmittages wurde gewünscht. Teilnehmer und Veranstalter genossen diesen entspannten Nachmittag miteinander. Gut gelaunt und müde, einige mit Büchern im Gepäck, ging es nach Hause.