Gregs Tagebuch

Viele Junge Leser fragen nach Gregs Tagebuch. Fast alle Bände sind ständig unterwegs.

Wir haben daher die ersten 15 Bände der Reihe Gregs Tagebuch neu angeschafft und zusätzlich eingestellt. Diese stehen ab sofort zur Ausleihe bereit.

Klimafasten 2. Woche

Woche 2: 25.2.–3.3.2026

Gerecht. Lebenswert.

Wie sieht Gerechtigkeit aus? Ich habe genug – und andere?

Ein Hausherr stellt den Tag über Arbeiter für seinen Weinberg ein. Am Abend bezahlt der Verwalter jedem Arbeiter einen Denar, beginnend mit den zuletzt gekommenen. Da murren die zuerst eingestellten Arbeiter, hatten sie doch länger gearbeitet. Der Hausherr weist sie zurecht, da sie seine Güte nicht erkennen.

Matthäus 20, 1-16

Jesus stellt unseren Gerechtigkeitssinn auf den Kopf, indem jeder, unabhängig von seiner Leistung, den gleichen Lohn erhält. Dies kann das Gefühl wecken, ungerecht behandelt worden zu sein. Doch Neid und Missgunst entfernen uns von Gott und einem gelingenden Leben und sind der Nährboden für die Spaltung zwischen Menschen und in der Gesellschaft. Die Würde, die Gott den Menschen verleiht, ist unabhängig von Leistung und Verdienst.

Habe ich manchmal das Gefühl, zu kurz zu kommen? Wenn ja – warum?
Warum habe ich mehr als genug zum Leben, während Milliarden Menschen nicht einmal das Nötigste haben – und was macht das mit mir?

Hand aufs Herz: fühle ich mich nicht auch manchmal ungerecht behandelt? All das Gute in unserem Leben ist jedoch ein Geschenk Gottes, das ich mir nicht verdienen kann. Dankbarkeit und Demut öffnen uns für eine Bescheidenheit, die essenziell ist im Kampf gegen die Verschwendung von Ressourcen und deren ungleiche Verteilung. Wenn wir bedingungslos füreinander da sind und nicht auf den eigenen Vorteil schauen, haben wir den ersten Schritt in eine gerechtere und lebenswerte Welt getan.

IN DIESER WOCHE

Überlege ich, wo ich genug bin.

setze ich mich mit meinem Lebensstil und dessen Auswirkungen auf andere Menschen vor allem in Ländern des Globalen Südens auseinander.

überlege ich mir, wie ich mich gemeinsam mit anderen für gerechtere Lebensbedingungen engagieren kann.

 

 

Auf unserem Ausstellungsturm finden Sie dazu interessante Medien und die Wochenthemen zum Mitnehmen.

 

12. Literarischer Frühling

Die Bücherei St. Anna und die Buchhandlung Lesezeit laden ein. Hildegard Vogel – Buchhandlung Lesezeit und Beate Frankrone –  Bücherei St. Anna stellen neue Literatur vor.

Anmeldungen bitte in der Bücherei oder in der Buchhandlung Lesezeit
Tel.: 0251 – 974 32 94

Klimafasten 2026 – 1. Woche

Woche 1: 18.2.–24.2.2026

Genug. Beschenkt.

Wovon habe ich genug? Was macht mich heute reich?

„Gott wird gelobt für seine wunderbare Schöpfung. Er sorgt für die Erde, die Meere, die Tiere und die Menschen. Alles hat seinen Platz, alles erhält Leben und Nahrung. Wir dürfen erkennen, wie reich wir beschenkt sind, und in Dankbarkeit leben für das, was immer in Fülle da ist. „Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin.“

Psalm 104

Ich brauche nur mich und meine Sinne, um die Schönheit und den Reichtum von Gottes Schöpfung wahrzunehmen. Das ist genug. Diese Achtsamkeit öffnet uns für Dankbarkeit. Wie leicht nehmen wir das Vorhandene als selbstverständlich hin – dabei ist es ein Geschenk. Wenn ich dankbar bin für das, was uns täglich begegnet, eröffnet sich mir die Grundlage für alle Fülle.

Was in meinem Leben ist eigentlich wunderbar – auch wenn ich es oft übersehe?
Welche „kleinen Dinge“ des Alltags bereichern mein Leben?
Wo wird das „Genug“ überschritten?

Genug – das klingt nach Stillstand, nach Begrenzung. Doch in Wahrheit lädt es uns ein, tiefer zu tauchen. Es schafft neue Perspektiven, im Vorhandenen die Fülle zu entdecken. So vieles ist uns täglich geschenkt – die Schöpfung, Gemeinschaft, ein neuer Tag. Dankbarkeit öffnet die Augen für die Schönheit im Heute. Sie macht frei von der ständigen Suche und schenkt Zufriedenheit. „Es sind nicht die Glücklichen, die dankbar sind, sondern die Dankbaren, die glücklich sind.“ (Francis Bacon, Philosoph, 17.Jh.)

IN DIESER WOCHE

  • Übe ich mich darin, immer wieder innezuhalten und wahrzunehmen – die Dinge, die ich liebe, für die ich dankbar bin.
  • Nehme ich mir Zeit, kleine Details in der Natur wahrzunehmen – wie reich wir in der Schöpfung beschenkt sind.
  • Gehe ich achtsam mit meinen Lebensmitteln um und genieße jeden Bissen. Welch ein Reichtum!

 

 

Auf unserem Ausstellungsturm finden Sie dazu interessante Medien und die Wochenthemen zum Mitnehmen.

Neue Tonies

Wir haben unsere Tonies weiter ergänzt.

Die neuen Tonies sind eingearbeitet und stehen ab sofort zur Auskeihe bereit.