Klimafasten 3. Woche

Woche 3: 4.3.–10.3.2026

Gut. Versorgt.

Vom Gesund-Sein und Sich-Versorgt-Wissen

Der Psalmbeter lobt Gott für sein Handeln in der Welt. Wie gut Mensch und Natur versorgt sind. Gott heilt unsere Wunden. Er schenkt Regen und lässt Gras und Futter für das Vieh wachsen und sättigt die Menschen mit dem besten Weizen. Gott versorgt und heilt.

Psalm 147

Die Vision aus dem Psalm: Frieden und Gerechtigkeit auf Erden. Leben in Fülle. Gott hat alles in seiner Hand. Seine Geschöpfe sind gut versorgt mit allem, was diese zum Leben brauchen. Nahrung, Kleidung, sichere Wohnung dazu Sinn und Halt im Leben. Er selbst heilt zerbrochene Beziehungen. Mit dieser Vision könnten wir in umfassendem Sinne gesund sein. Gesund an Körper und Geist.

Was bedeutet für mich Gesund-Sein?
Wann fühle ich mich wohl und gut versorgt?
Was ist zu viel für meine Gesundheit und die Gesundheit des Planeten?

Wir können uns der Vision nähern. Dabei kommt unserem eigenen Körper eine besondere Bedeutung zu. Das hatte auch schon Paulus erkannt, wenn er an die Korinther schreibt „wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist…“ (1. Korinther 6,19). Er ruft weiter dazu auf Gott mit unserem Leibe zu loben. Das ist mehr als ein antikes Gesundheitsprogramm. Wie wir mit unserem Körper umgehen, hat Einfluss auf die Welt. Wie viel und was nehmen wir zu uns, woher kommen die Lebensmittel? Nicht mehr als genug, bio, regional, pflanzlich? Das hält uns gesund und die Erde auch. Und eine gesunde Erde tut wiederum uns gut.

IN DIESER WOCHE

frage ich mich: Wo ich in meinem Alltag erlebe, dass ich gut versorgt bin?

Wie kann mich der Psalm leiten, meinen Körper und meine Seele gesund zu erhalten?

Wo erlebe ich Brüche zu der Vision aus dem Psalm?

 

 

Auf unserem Ausstellungsturm finden Sie dazu interessante Medien und die Wochenthemen zum Mitnehmen.

 

 

 

 

 

Neue Kinderbücher

Ein bunter Mix an neuen Kinderbüchern: Bilderbücher, Erstes Lesealter, Kindersachbücher und Comics.

 

Wir haben Buchwünsche bezüglich 2 neuer Kinderbuchserien erfüllt: „Du bist die Beste“ und „Abenteuer-Express“.

 

 

 

Alle Bücher sind eingearbeitet und stehen ab sofort zur Ausleihe bereit. Falls die Bücher bereits ausgeliehen wurden, nehmt gerne eine Vorbestellung in unserem WebOpac vor. Natürlich könnt ihr dieses auch während der Öffnungszeiten in der Bücherei machen.

 

Gregs Tagebuch

Viele Junge Leser fragen nach Gregs Tagebuch. Fast alle Bände sind ständig unterwegs.

Wir haben daher die ersten 15 Bände der Reihe Gregs Tagebuch neu angeschafft und zusätzlich eingestellt. Diese stehen ab sofort zur Ausleihe bereit.

Klimafasten 2. Woche

Woche 2: 25.2.–3.3.2026

Gerecht. Lebenswert.

Wie sieht Gerechtigkeit aus? Ich habe genug – und andere?

Ein Hausherr stellt den Tag über Arbeiter für seinen Weinberg ein. Am Abend bezahlt der Verwalter jedem Arbeiter einen Denar, beginnend mit den zuletzt gekommenen. Da murren die zuerst eingestellten Arbeiter, hatten sie doch länger gearbeitet. Der Hausherr weist sie zurecht, da sie seine Güte nicht erkennen.

Matthäus 20, 1-16

Jesus stellt unseren Gerechtigkeitssinn auf den Kopf, indem jeder, unabhängig von seiner Leistung, den gleichen Lohn erhält. Dies kann das Gefühl wecken, ungerecht behandelt worden zu sein. Doch Neid und Missgunst entfernen uns von Gott und einem gelingenden Leben und sind der Nährboden für die Spaltung zwischen Menschen und in der Gesellschaft. Die Würde, die Gott den Menschen verleiht, ist unabhängig von Leistung und Verdienst.

Habe ich manchmal das Gefühl, zu kurz zu kommen? Wenn ja – warum?
Warum habe ich mehr als genug zum Leben, während Milliarden Menschen nicht einmal das Nötigste haben – und was macht das mit mir?

Hand aufs Herz: fühle ich mich nicht auch manchmal ungerecht behandelt? All das Gute in unserem Leben ist jedoch ein Geschenk Gottes, das ich mir nicht verdienen kann. Dankbarkeit und Demut öffnen uns für eine Bescheidenheit, die essenziell ist im Kampf gegen die Verschwendung von Ressourcen und deren ungleiche Verteilung. Wenn wir bedingungslos füreinander da sind und nicht auf den eigenen Vorteil schauen, haben wir den ersten Schritt in eine gerechtere und lebenswerte Welt getan.

IN DIESER WOCHE

Überlege ich, wo ich genug bin.

setze ich mich mit meinem Lebensstil und dessen Auswirkungen auf andere Menschen vor allem in Ländern des Globalen Südens auseinander.

überlege ich mir, wie ich mich gemeinsam mit anderen für gerechtere Lebensbedingungen engagieren kann.

 

 

Auf unserem Ausstellungsturm finden Sie dazu interessante Medien und die Wochenthemen zum Mitnehmen.

 

12. Literarischer Frühling

Die Bücherei St. Anna und die Buchhandlung Lesezeit laden ein. Hildegard Vogel – Buchhandlung Lesezeit und Beate Frankrone –  Bücherei St. Anna stellen neue Literatur vor.

Anmeldungen bitte in der Bücherei oder in der Buchhandlung Lesezeit
Tel.: 0251 – 974 32 94